Verwendung neuer Ferrulen-Materialien erhöht die Genauigkeit und Langlebigkeit von LWL-Konfektionen

Höhere Faserkonzentrizität bei geringeren Bohrungstoleranzen

Die Zentrierung von Fasern im Stecker kann durch variierende Bohrungsdurchmesser der Ferrule sehr aufwendig und mit einigen Nachteilen behaftet sein. Als Alternativen für Konfektionen mit metallgebohrten Ferrulen bieten sich zum Beispiel Keramikferrulen an, die ein besseres Miteinander der Materialien gewährleisten.

LEONI Fiber Optics hat einen Konfektionierungsprozess für Faserkerndurchmesser zwischen 125µm – 1.500µm entwickelt, der deutlich verbesserte Genauigkeiten und geringere Toleranzen sicherstellt, um Produkte mit einer besseren Qualität und erhöhter Langlebigkeit anbieten zu können.

Durch einen Umstieg auf SMA-Stecker mit Keramikferrulen mit sehr genauen und kaum variierenden Bohrungsdurchmessern ist keine aufwendige Kernzentrierung mehr notwendig. Dadurch verringert sich ebenfalls die Menge an benötigtem Kleber, was den Stress auf die Faser reduziert und bessere Führungsgenauigkeiten ermöglicht. Beides hat sehr positiven Einfluss auf die Kernzentrizität, bzw. die Positionstreue und den Schielwinkel. Dieser Winkelfehler entsteht, wenn die Faser nicht exakt parallel in der Bohrung liegt. Dadurch treffen die Fasern im Stecker nicht gerade sondern schräg aufeinander, ein radialer Versatz wird erzeugt und die Fasern werden unter Umständen stärker mechanisch belastet.

Ferner lassen sich die Konfektionen deutlich besser polieren, haben insgesamt geringere Toleranzen und werden häufig in der Leistungsübertragung bei non-invasiven Augenoperationen (Ophthalmologie) vom Laser zur Optik eingesetzt. 

LEONI hat ebenfalls eine neue Technologie entwickelt mit der man mehrere Fasern extrem genau und positionstreu in der Ferrule platzieren kann.

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