MIT Forschungsteam veröffentlicht Fortschritte bei non-invasiver transkutaner Blutzuckermessung mittels Raman Spektroskopie für Diabetes-Patienten

LEONI Fiber Optics Inc. unterstützt MIT Wissenschaftler mit einer komplexen Faserbündel-Konfektion bestehend aus 61 Fasern

Raman Spektroskopie könnte als Verfahren für non-invasive Blutzuckermessungen das Potential haben, das Leben vieler Diabetes-Patienten zu verbessern oder gar zu retten. Der Verzicht auf Nadeln und die damit einhergehenden Unannehmlichkeiten kann die Häufigkeit der eigenverantwortlichen Blutzuckerbestimmung bei sehr vielen Betroffenen erhöhen und damit durch geeignete Gegenmaßnahmen sicherstellen, dass der Blutzuckerspiegel weder zu hoch noch zu niedrig ausfällt. Bisher konnten Raman Spektroskopie Verfahren nur über komplexe statistische und indirekte Methoden den Blutzuckerspiegel bestimmen. Aktuelle Tests an Schweinen zeigen ein vielversprechendes Potential für Geräte mit sehr hoher Praktikabilität im Alltag.

Das innovative Verfahren des Massachuetts Institute of Technology (MIT) entspricht den Bedürfnissen von Diabetes-Betroffenen nach einer kontinuierlichen Überwachung des Blutzuckerspiegels ohne die Schmerzen und Unannehmlichkeiten eines Nadeleinstichs. Das führt zu einem besseren Management der Krankheit und verbessert vor allem die Lebensqualität der Patienten.

Basierend auf der Raman-Spektroskopie misst das neue Gerät die Glukosekonzentration durch die Haut, indem es die Haut mit Nahinfrarotlicht bestrahlt, sie einige Millimeter durchdringt und dann analysiert, wie das Licht vom Gewebe gestreut oder abgelenkt wird. Die Neuheit dieses Verfahrens besteht darin, dass es im Gegensatz zu anderen Raman-Geräten, die auf indirekten und komplexen statistischen Analysetechniken des Signals für die Glukose-Überwachung beruhen, eine genauere transkutane In-Vivo-Überwachung des Glukosespiegels im Körper durch direkte Detektion und Analyse der spektralen Signatur der Glukose ermöglicht. Dies wird erreicht, indem Moleküle in der Haut in einem schrägen Winkel von 60° angeregt werden und das resultierende Raman-Signal mit einem eindeutig zugeordneten Glasfaserbündel, das senkrecht zur Haut positioniert ist, eingesammelt wird. 

Zu diesem Zweck baute LEONI kundenspezifisch ein Rund-zu-Linear-Faserbündel, das aus 61 Fasern besteht, die alle einem bestimmten Code zugeordnet sind. Damit belegte LEONI Fiber Optics Inc. seine ausgeprägte starke Fähigkeit, komplexe faseroptische Baugruppen, einschließlich Patchcords, Bündel, Arrays und Sonden, vom Design bis zur Produktion zu handhaben.

LEONI Fiber Optics Faserbündel-Konfektion für non-invasive Blutzuckermessungen

Lineare Faserzuordnung der LEONI Fiber Optics Faserbündel-Konfektion für non-invasive Blutzuckermessungen

Runde Faserzuordnung der LEONI Fiber Optics Faserbündel-Konfektion für non-invasive Blutzuckermessungen

Die Raman-Spektroskopie ist eine sehr vielversprechende Technologie für Laboranwendungen und in der Prozesslinie. LEONI hat sich verpflichtet, faseroptische Lösungen anzubieten, die unsere Kunden dabei unterstützen, diese komplexe Technologie besser zu handhaben und für Verbesserungen im Alltag nutzbar zu machen.

Das Laser Biomedical Research Center vom MIT forscht bereits seit über 20 Jahren an Raman Spektroskopie basierten Sensoren für Glukose. LEONI Fiber Optics Inc. arbeitet seit über 10 Jahren vertrauensvoll mit dem MIT an verschiedenen Projekten zusammen.

Sprachen
Kontakt